Mountain Bike / Trecking Bike
Das Riesengebirge ist ein sehr schönes Areal für Mountain Bike und Trecking Bike Touren. Von leichten Touren im Riesengebirgsvorland bis zu
fahrtechnisch und konditionel anspruchsvollen Touren in den Bergen.
Der Nationalpark Riesengebirge ist in 3 Zonen eingeteilt. Zone 3 ist eine Pufferzone in der es erlaubt ist auf allen Wegen mit dem Fahrrad oder Mountain Bike zu fahren. In Zone 1 und Zone 2 ist es nur erlaubt, auf den für Fahrrädern freigegebenen Wegen zu fahren. Diese Wege sind
mit einem Holzschild (mit einem Fahrrad und einer Tour-Nummer), oder einem gelben Radtour Wegweiser gekennzeichnet. Diese Wege sind auch in fast allen Wanderkarten und in allen Fahrradkarten (können im E-shop online bestellt werden) eingezeichnet. Alle anderen Wege, auch wenn dort keine Verbotsschilder stehen, sind für Fahrräder nicht erlaubt. Die Aussenstellen des Nationalparks geben gerne Auskunft über die Strecken.
Es werden jedes Jahr verschiedene Straßen-, Cross Country-, Marathon- und Downhill-Rennen veranstaltet. In fast jedem Ort gibt es einen gut
sortierten Fahrradgeschäfte mit allen gängigen Ersatzteilen. Auch Fahrradvermietungen sind in den größeren Orten vorhanden. Geführte Touren werden mit einheimischen Scouts angeboten (finden Sie auch hier im ergis-System). Detaillierte Karten können Sie hier im ergis e-shop bestellen oder in
den Informations-Zentren kaufen. Sie finden Im ergis-System unter der Rubrik Routen ausgewählte Touren für alle Schwierigkeitsgrade.
Die Grundregeln für das Biken im Riesengebirge
Bleiben Sie auf erlaubten Wegen!
Bleiben Sie immer auf erlaubten Wegen und Straßen. Im Riesengebirge ist die „Zone1 und 2“ im Nationalpark (der Nationalpark Riesengebirge ist in 3 Schutzzonen eingeteilt) ist es nur erlaubt auf den für Fahrrädern freigegebenen Wegen zu fahren. Diese Wege sind mit einem Holzschild (mit
einem Fahrrad und einer Tour-Nummer), oder einem gelben Radtour Wegweiser gekennzeichnet! Bitte beachten Sie unbedingt Fahrverbote.
Fahren Sie immer kontrolliert!
Fahren Sie nicht zu schnell auf bevölkerten Wegen. Kontrollieren Sie immer Ihre Geschwindigkeit und passen Sie diese an die Gegebenheiten an. Da das Riesengebirge stark bevölkert ist müssen Sie auch auf abgelegenen Wegen immer mit Kraftfahrzeugverkehr und auch Personen auf der Fahrbahn rechnen.
Sicherheit geht vor!
Fahren Sie immer mit Helm, auch bergauf. Führen Sie – oder mindestens einer in der Gruppe – immer ein Erste-Hilfe-Set mit sich, und anderen Verunglückten helfen zu können. Fahren Sie möglichst nicht alleine. Neben einer Notration Wasser und Verpflegung führen Sie immer möglichst ein Mobiltelefon und eine Karte mit sich, um im Notfall Hilfe rufen zu können. Die Notrufnummer für Tschechien und das Riesengebirge ist 158. Führen Sie immer ein Beleuchtungsset mit sich. Informieren Sie Freunde oder Bekannte über die geplante Tour und den Weg den Sie nehmen.
Das internationale Alpine Notsignal signalisiert Helfern Ihren Standort:
Pfeife: sechs Pfiffe
Taschenlampe: sechs Blinksignale
Jede Serie ist durch eine einminütige Pause unterbrochen.
Als Antwort sollten drei Signale (Ton oder Licht) mit einminütiger Wiederholung folgen.
Richtige Kleidung und Ausrüstung!
Das Riesengebirge ist bekannt für seine Wetterumschläge. Nehmen Sie zusätzliche wetterfeste Kleidung und trockene Unterwäsche mit. Benutzen Sie Kleidung mit Reflektoren, falls Sie in die Dämmerung kommen und montieren Sie das Beleuchtungsset.
Führen Sie Pannenwerkzeug, Luftpumpe und Beleuchtung immer mit. Kontrollieren sie Ihr Rad vor der Tour, damit vermeiden Sie die meisten Pannen.
Nehmen Sie Rücksicht!
Fußgänger und Wanderer haben Vorrang.
Ein Fahrrad bewegt sich sehr leise und wird – besonders wenn es sich von hinten nähert – kaum bemerkt. Wenn Sie Wanderern, Fußgängern oder anderen Radfahrern begegnen, verringern Sie die Geschwindigkeit. Machen Sie dezent auf sich aufmerksam und fahren Sie– wenn ausreichend Platz ist – stets vorsichtig vorbei. Achten Sie besonders auf Hunde und Pferde, steigen Sie gegebenfalls ab.
Rücksicht auf die Natur!
Hinterlassen Sie keine Abfälle und möglichst keine Spuren. Vermeiden Sie unnötige Erosion durch forsche Fahrweise und unnötige Vollbremsungen. Fahren Sie bei Tageslicht in Rücksicht auf die wild lebenden Tiere. Erschrecken Sie keine Tiere, schnell werden Sie zum Gejagden. Bei Unfällen mit Tieren informieren Sie immer das Forstamt oder die Polizei, suchen Sie einen Arzt auf. Halten Sie sich an die Regeln des Nationalparks.
Viehzäune und Weidegatter nicht beschädigen!
Wenn der Weg durch einen Viehzaun oder ein Weidegatter verschlossen ist, sind Tiere nicht weit. Nehmen Sie Rücksicht. Verschließen Sie Viehzäune oder Gatter wieder, wenn Sie diese passiert haben. Meist ist im Riesengebirge neben einem Gatter ein kleiner Durchgang für Fussgänger. Steigen Sie ab und schieben Sie Ihr Rad durch. Wenn Sie über ein Gatter klettern müssen beschädigen Sie dieses nicht.
Denken Sie voraus!
Wenn Sie sich an die Regeln halten und ein gemeinsames Miteinander mit andern Natursuchenden ermöglichen, bleibt der Großteil des einmaligen Riesengebirges auch für Biker offen. Pflegen Sie Wege und die Natur – Ihre Kinder und alle anderen werden es Ihnen danken.